Innovation-Lexikon

Dieses Standardwerk, das jetzt in ansprechender Form vorliegt, enthält Definitionen der wichtigsten Fachbegriffe aus der Innovation-Bewegung. Diese Ausführung wurde mit dem Satzsystem TeX erstellt und ins HTML-Format für Web-Browser gewandelt.

Schon in den 80er Jahren wurde ein Innovation-Wörterbuch in Form einer Datamat-Datenbank von Honk van Brölen und Laller entwickelt. Nach einer Zeit der Vergessenheit wurde es von mir, Azbil Barak, wiederentdeckt und in eine portable Textdatei verwandelt, die auf den Computern von mir, Honk van Brölen und Dr. Dr. Gera von Cottbus die Runde machte. Die Arbeit daran erreichte ihren Höhepunkt in den Jahren 1992 bis 1993. Nun wurde das Lexikon im Hinblick auf die Ansehnlichkeit des Drucks weiterentwickelt und liegt in einem speziellen, aber dennoch plattformübergreifenden Computerformat (.dvi) sowie nunmehr in einer Internetversion vor. Als inhaltliche Neuerung wurden die Personen vom restlichen Definitionsteil getrennt.


Erklärung

Die Innovation-Begriffe, die vor der Definition stehen, sind jeweils fett geschrieben. Wird in einer Definition ein anderer Innovation-Begriff benutzt, so ist dieser kursiv geschrieben. Es wird daher nicht noch einmal extra darauf verwiesen. Wenn vorhanden, sind auch mehrere Definitionen der Begriffe in der Form 1)..., 2)... , usw. angegeben. Eigennamen sind nach dem Nachnamen zu suchen, z. B. van Brölen, Honk anstatt Honk van Brölen. In der neuesten Fassung ist der Personenteil allerdings von den restlichen Definitionen getrennt, da er sicher nur für wenige interessant ist.

Definitionen

abgrundtief
Wort zur Betonung einer negativen Eigenschaft, z.B. abgrundtief dummes Gesicht = ausgesprochen schlecht aussehendes Gesicht
Abraham
Moses
Abrem-Mose (englisch gesprochen)
ähnlich wie Moses, bezeichnet aber auch Leute, die aussehen wie aus der Bibel entflohen
Al Capone
1) Mafiachef von Chicago zur Zeit der Prohibition 2) Zubereitungsart von Nudeln, bei der diese in genau soviel Wasser gekocht werden, daß die Nudeln gar sind, sobald das gesamte Wasser aufgesaugt oder verdampft ist. Diese Methode wurde in Italien von van Brölen und von Cottbus entwickelt.
Arsch
1) Gesäß 2) Beleidigung 3) Wort als Platzhalter für einen Eigennamen 4) gegenseitige Anredeform von Klaus Lage und Pieter Mol 5) siehe Personenteil
Auto
Das A. bewegt sich in Wahrheit durch Langmagneten an der Unterseite fort und benötigt keinen Motor.
Bananen muß man an die Decke kleben
in einem Satz zusammengefaßtes dummes Gelalle
Bauernsohn
1) männlicher Nachkomme eines Landwirtes 2) heftige Beleidigung 2) siehe Personenteil
Beammachine
aufwendig konstruiertes, meist sinnloses Gerät
bei der Arbeit
1) mit ernsthafter, produktiver Tätigkeit beschäftigt 2) beim geschlechtlichen Werben
bergen
1) jemanden/etwas aus einem Wrack retten 2) wenn der derzeitige Zustand als gut befunden wird, sagt man: "das birgt" oder "das bürgt"
Bielefeld
Nach offizieller Lesart verbirgt sich hierunter eine Stadt. In Wahrheit gibt es diese Stadt nicht. Stattdessen befindet sich am angegebenen Ort ein riesiges Gefängnis, in dem zahlreiche Prominente gefangengehalten werden, so z.B. Elvis Presley und Uwe Barschel. Gleiches wird auch von Darmstadt behauptet, was aber noch unbestätigt ist.
Bier
1) alkoholisches Getränk 2) freundliche Begrüßungsform, Form der Annäherung 3) Ausruf des Mißfallens ("Ach Bier!") 4) Urwort, von dem alle anderen Wörter abgeleitet wurden
Bier wird über euch kommen!
dummes Gelalle in Form einer Beschwörungsformel, ähnlich wie: Bier ist ein Getränk! oder Bier lebt!
blasen (in den Arsch blasen)
1) pusten 2) geben, etwas übergeben
Bla, das
1) Universalwort 2) ein Etwas, das mit dem von Dr.X aufgerichteten Sprachsystem nicht zu beschreiben ist
brabbel
geradeaus
Brestel, Pierre
Entertainer und Kultfigur in der "Münze" in Bacharach, 15-18 Uhr Unterhaltung, ab 20 Uhr Tanz, Stimmung und Unterhaltung
bürgen
bergen
Cador
alte Schreibweise von KDor, abgeleitet von Cote'd'Or und Carte'd'Or
Chief Choe (englisch gesprochen)
1) imaginäres Superauto aus den USA 2) oft auch: Jeep Cherokee 3) allgemein: Geländewagen
Constable
"Entschuldigung, tut mir leid." Steigerungen sind Sergeant, Leutnant etc. bis hin zu General oder Generalfeldmarschall
Creation
Intelligenz, die Fähigkeit etwas Geiles zu tun, z.B. werkeln oder scheißbauen
cremig
1) die Konsistenz einer Substanz betreffend, locker-zähflüssig 2) allgemein: sehr gut, lustig, geil
Deep Flying Teddies
imaginäre Erfolgsband, die Ende der 80er den Hit "Ich bin ein Pferd" landete
den Helm abnehmen
1) Kopfhörer absetzen 2) ähnlich wie Kopf zumachen
Dennhofen, Daniel
fiktiver Mensch, der immer als Schuldiger genannt wird, wenn ein solcher gesucht wird (LSV)
der, der so aussieht wie der andere
Zwilling (z.B. Monk und de Bruder)
der mit dem dummen Gesicht
1) jemand, den man flüchtig kennt 2) jemand, der einen durch irgendwas nervt
Diebold kennen
nichts kapieren, unintelligent sein
Doktor W
Genialer Wissenschaftler, der im Dritten Reich von der deutschen Regierung bezahlt wurde, jedoch seine Erfindungen, die dem Besitzer fast unbegrenzte Macht verliehen hätten, zurückzuhalten versuchte und 1939 von seinem damals etwa 27jährigen Mitarbeiter X (genannt Dr.X) gefangengenommen wurde, ehe X das weltweite Vor-Orx auslöste und damit die Inti-Kdor-Fada provozierte.
Doktor X
Verrückter Wissenschaftler, der die Erde im Winter mit Kältestrahlen und im Sommer mit Wärmestrahlen vernichten will und durch diesen Widerspruch keinen für uns alle tödlichen Erfolg hat. Gerüchteweise hat er auch den Altersinverser oder gar den Universal-Inverser in seinen Händen. Man weiß sicher, daß er Wolken gefrieren und herunterfallen lassen kann, was mit Dachsirenen verhindert werden soll. Der größte Abwehrmechanismus ist in Schottland vom französischen Geheimdienst installiert worden. Die Dr.X-Theorie wurde in Winterburg aufgestellt und untermauert, als dort eine massive Hitzebestrahlung stattfand und erste Anlagen von Dr.X entdeckt wurden, wie etwa ein Zugang zum unterirdischen Komplex und ein Hitzestrahler.
Dr.X Chronologie
1922 Dr.W wird in den Dienst des deutschen Reiches gestellt; 1933 Machtübernahme durch die Nazis; 1933 X wird Assistent von Dr.~W; 1939 X nimmt Dr.~W gefangen und übernimmt seine Forschungen; 1944 Der französische Geheimdienst nimmt die Spur von Dr.W und X auf. 1945 Dr.X löst ein mittleres Orx aus. Es wird eine Magnetfeldspiegelung ausgelöst, wodurch der ärmelkanal verbreitert erscheint; 1989 Die Widerstandsbewegung Fiat Uno! formiert sich.
Droge
1) abhängig machendes Etwas 2) auf Klaus Lage u. a. bezogen: Frau
Dr.X-Gerät
unnötig kompliziertes, umständliches Gerät. Manch eines soll sogar Wasser in H2O oder Luft in ein Stickstoff-Sauerstoff-Gemisch umwandeln können.
einen Orgasmus kriegen
1) meist beim Geschlechtsverkehr auftretender Effekt 2) Gefühl, das sich einstellt, wenn etwas bürgt 3) Ausdruck des Ärgers
Eierkohlen
1) Brennstoff 2) Moses-Saft
Es ist noch Suppe da!
dummes Gelalle, ähnlich wie Faule Fische!, wobei auch der Satz "Es ist noch voll viel da!" benutzt wird
Faule Fische!
1) Ausruf gegenüber Leuten, die man gerade verarscht hat 2) dummes Gelalle 3) Zitat aus Heinrich von Kleists "Der zerbrochene Krug"
Fiat Uno!
Widerstandsbewegung gegen das Dr.X-System. Ziel von F. ist die Befreiung der Menschheit von der Geißel des Orx. Der Kampf des F. wurde 1989 aufgenommen und manifestiert sich in erster Linie im Widerstand gegen die von Dr.X aufoktroyierten Sprachen mit Hilfe der Innovation-Sprache, auch Innorwegisch genannt.
Fick dich!
1) Aufforderung zum Coitus mit sich selbst, einer anatomisch sehr schwierigen Handlungsweise 2) Ausdruck des Mißfallens gegenüber einer Person 3) Verabschiedungsform
Französischer Geheimdienst
In Wahrheit eine weltweit operierende Anti- Dr.X-Organisation mit weitverbreitetem Agentennetz, dessen Kopf Jacques Lerac ist. Vom französischen Geheimdienst wird u.a. Herr Raith künstlich am Leben erhalten, da er einer der wertvollsten Agenten ist. Im Gegensatz zu Fiat Uno! verheimlicht der französische Geheimdienst vor der Bevölkerung die Greuel des Dr.X, um ungesteuerte Reaktionen wie Massenpanik oder Unglaube zu vermeiden, so daß es noch zu keiner Anti-Dr.X-Koalition gekommen ist. Dennoch schützen französische Agenten die F.U.-Mitglieder.
Fruchtwasser
1) Flüssigkeit in der Gebärmutter 2) Obstsaft
Gebäck
1) Backwerk (Kekse, Kuchen) 2) Ausruf des Mißfallens 3) dummes Gelalle (ähnlich wie Gebirge, Bier oder Topf)
Gebirge
1) Ansammlung von Bergen 2) Ansammlung von bergenden Gegenständen 3) bergender Zustand Anm. Eine Diskussion über den Komplex G. kann in eine Gelall-Orgie mit Aussagen wie "Die Bürger werden von Birgit Birgeler in der Gebirgsburg verborgen, wofür ich mich verbürge." münden.
Gebürge
Gebirge
Gehörn
Körperteil bei Wild, in dem Menschen der Frühzeit das Gehirn vermuteten, weshalb es die Wortverwandtschaft Gehirn/Gehörn gibt. Das in den Knochen enthaltene Mark (wie das in Suppen) mochten sie gerne, daher heißt es Mark (mag von mögen).
General Food-Theorie
Die G. besagt, daß es nur eine einzige Art von Nahrung auf der Welt gibt und sämtliche Wahrnehmungen in Bezug auf Geschmack, Aussehen, Bekömmlichkeit usw. unterschiedlicher Nahrungsangebote auf Sinnestäuschungen beruhen, die durch Suggestion entstehen. Die Psyche ist auch dafür verantwortlich, daß man bei gewisser Suggestion von Essen dick werden kann.
Hand von jemandem
1) Teil des Armes irgendeiner Person 2) Handschuh
Haunebu
von Nazis entwickelter Flugkreisel
Hausmann, Joe
Fitz Fitzens Computer
Heberer
1) legendäre Brotmarke 2) Begriff des Lallens, ähnlich Thoben
Herbert
Sohn vom Vater vom Herbert
High Effort No Result
benchmark- und performanceorientierte Hochtechnologie
Hörn
1) Hörner, Geweih 2) Gehirn, Gehörn
Horde
Personengruppe am Schloßgymnasium, zu der dereinst z.B. Laller gehörte Die H. ist gekennzeichnet durch lange, verfilzte Haare und das gemeinsame hordenähnliche Auftreten.
Horden-Effekt
Wo sich ein Hordianer einfindet, stellen sich kurz darauf Dutzende Hordianer ein.
Hordianer
Mitglieder der Horde, wobei die Halbmitglieder als Semi-Hordianer bezeichnet werden
hordig
von Hordianern geprägt bzw. besetzt
Ich will Kühe!
1) Ausdruck des totalen Bla 2) Spruch aus dem Werbespot eines Reiseveranstalters
Innovation
1) die Fähigkeit, geilen Scheiß zu bauen 2) Originalität 3) Eneuerungsbewegung der Menschheit
Innovation kriegen
1) die Idee kriegen, geilen Scheiß zu bauen 2) eine geniale Lösung finden 3) sich durchringen, etwas zu unternehmen
Innovation-Name
Grundsätzlich jeder Eigenname, der in diesem Nachschlagewerk steht; weiterhin kann von jedem beliebigen Namen die Innovationform gebildet werden. Dies kann nach verschiedenen Regeln erfolgen, z.T. mit Wegfall oder Addition von Silben. Als Grundlage kann Vor- oder Nachname des Opfers herhalten. Bei allen Varianten wird am Innovation-Nachnamen die Endung -en oder -sen angehängt. Der Name klingt anschließend meist nordisch. Bsp. Rochus Holewik heißt demnach entweder Roch Rochussen oder Hol Holewiksen. Bsp.2 Jürgen Kaiser heißt Jürg Jürgensen oder aber Kai Kaiser.
in sich verborgen sein
bergen
in sich verkrümmt
1) unnatürliche Körperhaltung 2) verklemmt 3) kompliziert
Jaja-Methode
Methode, etwas Verbotenes zu tun, indem man es ganz selbstverständlich tut. Man geht z.B. einfach ohne Eintrittskarte an den Kontrolleuren vorbei in ein Messegelände und sagt gegebenenfalls "Ja, ja, das geht schon in Ordnung". Dies hat sich schon mehrfach auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung in Mainz bewährt.
Jesus-lebt-Laden
Jeans-Leder-Laden
Jetzt ein Deep Pan!
Ausdruck großen Hungers in Form einer Beschwörungsformel. Dies geht auf die britische Pizzakette "Deep Pan" zurück, bei deren Buffet man für drei Pfund beliebig viel essen darf. In Deutschland war ein ähnliches Angebot bei Pizza Hut für 9,90 DM zu haben, kostet aber inzwischen 11,90 DM.
Johnny B.
1) Musikstück von den Hooters 2) wie Moses oder Abraham
Karnarier
Person, die, ganz als Gegenteil des Vegetariers, zu jeder Mahlzeit Fleisch ißt und jede fleischlose Speise grundsätzlich ablehnt. Das Fachwort ist vom lateinischen Wort für Fleisch (caro, carnis) abgeleitet.
Kasai
1) Nachname von Leske K. 2) Idiot
Käse!
Danke! (sich bekäsen = sich bedanken)
Kauf dir nen Keks!
1) Aufforderung zum käuflichen Erwerb eines Kekses 2) Aufforderung, den Mund zu halten 3) Form der Verabschiedung 4) Ausruf bei Desinteresse
Kdor
1) Ausruf des Mißfallens, das Letzte 2) Platzhalterwort 3) Früher am Ende eines Satzes zur Betonung einer Aussage stehendes Wort. Beispiel: Anstatt normal "Mir ist sehr kalt." sagt man auf kdorisch "Mir ist kalt Kdor."
Kdorium
1) bedeutendes imaginäres chemisches Element 2) Zustand des Kdors (kdoriger Zustand)
Kdors, The
populäre imaginäre Musikgruppe
Klangqualität
dummes Gelalle von Klaus Lage bezüglich Hifi-Anlagen ("übersteuert, verzerrt, Gleichlaufschwankungen"), wobei als Abhilfe empfohlen wird, gegen Resonanzen reinzuscheißen
Kopf zumachen
1) Maul halten, oft aber auch: sich abregen 2) Ausruf des Lallens ("Kopp zu! ")
Krampf
1) Zustand einer Person nach Entstehung eines Problemes 2) innovationloser Zustand
Kuhtheorie
Die K. besagt, daß Kühen von Natur aus der Wunsch innewohnt, gegessen zu werden. Da sie das aber nicht artikulieren können, muß es Ziel der Wissenschaft sein, die sprechende Kuh zu züchten, die auch äußert, daß sie gegessen werden will. Dies würde nach dieser Ansicht viele Vegetarier von der irrigen Meinung losbringen, Kühen würde durch Schlachten Leid angetan. Die K. bildete sich heraus, nachdem es Azbil, Fitzen und Gera nicht gelungen war, künstliches Fleisch zu züchten.
Leske Cassis
Aus Sirup und Wasser erzeugtes Getränk mit Johannisbeergeschmack. Mit Pfefferminzgeschmack heißt es Sergeant Peppermint.
Mainzel
Dieses Wort hat seine ursprüngliche Bedeutung (Mainzelmann) bewahrt, diesem Begriff kommt jedoch aus Tradition in eingeweihten Kreisen besondere Bedeutung zu.
Marijke-Pedes-Zone
Fußgängerzone
Megakrampf
tausend Kilokrampf
Mir ist heute morgen der Waschlappen runtergefallen
Ausdruck der Langeweile, der auf den Sketch "Die Welt ist ein Karussell" von "Badesalz" zurückgeht
Moses
1) biblische Gestalt 2) Leute, die keine Innovation haben 3) Platzhalter für Eigennamen
Moses-Saft
Geld
Niveau
1) Anspruch, innere Größe 2) imaginärer Ort, an dem es nie regnet (nie-wo), der sich an verschiedenen Stellen der Erde materialisieren kann, z.B. in Südengland, wo es bekanntlich nie Regen gibt 3) manche halten es für eine fettige Creme
Ömmel
alte Frau
Öppel
alter Mann
Onnen
1) Nachname desjenigen, auf den die zweite Definition zurückgeht 2) Witz ohne Pointe
Orx, das
das Böse schlechthin, besonders im Zusammenhang mit Dr.X; das Orx selbst ist abstrakt, doch gibt es Ausgeburten des Orx. Gegenmittel sind Oxo, Saxa-Salz und Oxxi-Software.
Paar-aufs-Maul-Typ
Schlägertyp
Pizza-Sex-Party
Bizzare Party, die auf Booten auf dem Kanal zwischen England und dem Kontinent stattfindet und bei der sich Perverse mit Pizza zur geschlechtlichen Erregung einreiben
Porter, Jeff
1) Ex-Mitarbeiter von Commodore in Westchester/USA, der jetzt beim Multimedia-Unternehmen Scala arbeitet 2) Atz Atzens Computer 3) Bla-Name, vergleichbar mit Joe Hausmann
Rauhaardackel
dieser kleine Hund hat mit diesem Wortschatz rein gar nichts zu tun
Route 66
1) legendäre Strecke in den USA 2) ehemals Diskothek in Mainz 3) Strecke in Mainz vom Theater bis zur Lage der Disco R. über die Lotharpassage und den Neubrunnenplatz
Ruhe! Ich will schlafen.
Ausruf der Müdigkeit, der bei völliger Stille mitten in der Nacht in Wohngegenden angewandt werden sollte, um damit die schon Schlafenden zu wecken - macht immer Freude!
sahnig
wie cremig, aber weniger gebräuchlich
Scheißbaubericht
früher regelmäßig erscheinender Bericht über den gebauten Scheiß (Zerstörungen etc.), für den Fitz Fitzen und Pit Wegerich verantwortlich zeichneten
Schergen
Handlanger von Dr.X, wobei besonders die weiblichen S. in Erscheinung treten, wenn sie versuchen, Maz Matzen oder Fitz Fitzen für zu verfüren und bei Versagen (wie bisher stets) vor einem Tribunal hingerichtet werden.
Schwulentheorie (von Pieter Mol)
Die S. besagt, daß alle Holländer schwul sind, alle Belgierinnen aber lesbisch, so daß Holländerinnen und Belgier außerehelich verkehren und den Nachwuchs sichern.
Sergio Leone ist tot!
Ausdruck der Trauer über den Tod des Italowestern-Regisseurs, S. ist eine Kultfigur, wenn es um Lallen geht: Man spricht z.B. davon, seinen Hausrat, nämlich einen unbequemen Fernseher und ein Sofa mit 28 Programmen, in einem Daihatsu zu verkaufen, was auf eine alte Tradition zurückgeht. Man sagt auch: Es ist beim Drücken oder beim Hinlegen passiert, was mit dem Skatspiel zu tun hat. Hier erreicht Lallen erstmals eine ekstatische Form, wie man es vom Skater-Gelalle kennt. Lebenslauf Sergio Leones: Hier klicken.
Sexmachine
1) Musikstück von James Brown 2) Azbil Barak, wobei der Name S. von Chessmachine geprägt wurde
Shoe Business
ein auf Angebot und Nachfrage beruhender Markt, auf dem immer mehr Schuhe produziert werden, deren Qualität stetig abnimmt, so daß wiederum mehr Schuhe produziert werden müssen, die abermals kurzlebiger sind (Aufschaukelungskreislauf, "Teufelskreis")
Shower'n'Breakfast
neuartiges Two-in-One-Mittel, das Duschgel und Frühstück in sich vereint
sich einen rausholen
onanieren
sich einen wixen
irgendwas (gegen die Langeweile) tun, was unternehmen, auch: sich einen rubbeln, runter-, hoch-, rausholen
sich werkeln
sich richten, wieder ins Lot kommen, typischer Hordianer-Ausdruck ("Das werkelt sich dann schon irgendwie.")
Siniro, Steve
1) Aussprache eines Skater-Namens 2) MAtz MAtzens 8088-PC
Skater-Gelalle
Ekstatisches Aufzählen von Skater-Namen und erfundenen Innovation-Namen als Performance und zur Hebung der Stimmung: Leicester Kasai, Steve Caballero, Steve Siniro, Steve Kasai, Leske Kasai, Eric Lloyd, Rika Pap, Aby Dokubo, Les Kasai, Ray Barby, Christian Salt, Sergeant Pepper, Christian Hosoi etc. Im Rausch wird von echten hartgesottenen Innovation-Anhängern anschließend englisch HOLLINGSWORTH USED CAR CENTRE buchstabiert.
Soft
1) Kurzwort für Software 2) Soft! = lallende Beschwörungsformel, die früher von Atz Atzen an die Tafel geschrieben wurde
Space-Gerät
futuristisches, unnötig kompliziertes Gerät
Sprachtheorie
Die Sprachtheorie besagt zum einen, daß sämtliche Wörter vom Wort "Bier" abstammen. Zum anderen beinhaltet sie, daß auf gesprochene Wörter Steuern erhoben werden. Dies ist den Menschen nur nicht mehr bewußt. Fachwörter werden hoch besteuert, Fremdwörter noch verzollt, inhaltsschwache Wörter wie "eigentlich" oder "also" sind gering besteuert. Menschen mit niedriger Bildung und geringem Wortschatz zahlen wenig Steuern. Irrtümlicherweise nehmen die meisten Menschen dagegen an, daß die Besteuerung mit dem Einkommen zusammenhänge. Der Staat zahlt auch Kindergeld aus und finanziert Bildung, um Wortschatz und Steueraufkommen des Nachwuchses zu sichern. Innovation-Wörter und der Obrigkeit unbekannte Wörter sind steuerfrei und lehnen sich gegen die Ausbeutung der Massen durch das internationale Bla auf.
Straight-Jumping
Imaginäre neumodische Sportart, bei der es gilt, möglichst lange auf einer Stange zu balancieren und am Ende geradeaus abzuspringen. In Japan gehen bereits Millionen dieser Sportart nach. Fitz Fitzen besitzt der Sage nach noch immer den Stein, der die Standardmaße der S.-Stange angibt. Die Rechte für das S.-Geschäft liegen bei Atzen und Fitzen. Als Modeerscheinung taucht in letzter Zeit auch häufig das sogenannte Street-S. auf.
Summergames-Disk
eine in Anlehnung an die Wintergames-Disk zum Datentransfer reservierte Disk, die aber erst nachträglich so benannt wurde und in Matzens Besitz ist. Sie hat nicht den Kultstatus der Wintergames-Diskette von Atzen, die dieser einstmals von Normen Lehr erhielt und nunmehr von Herrn von Cottbus unterschlagen wird.
Suppe
1) flüssige Mahlzeit 2) Lallbegriff
Thoben
1) Brotmarke aus Berlin (Slogan: "Thoben Brot, Thoben Kuchen, Thoben Qualität"), die ihren Kultstatus 1990 bei einer Klassenfahrt erlangte 2) Gelalle, das aus der Brotmarke hervorging
Tittenadapter
1) Jegliche Art von Verbindungsteilen (Kabel, Adapter...) 2) Gummiteile an der Unterseite von Stühlen zum Schonen von Tischoberflächen. Man findet T. besonders in Schulen, wo viele Stühle beim Putzen des Bodens auf die Tische gestellt werden.
Topf
1) Fluch (Steigerungen sind: Kessel, Ofen, Traktor) 2) Problem, Krampf
Topf People
Flüchtlinge, die wie die Boat People über See die Flucht aus ihrem Land ergriffen, allerdings in Töpfen, nicht in Booten.
Tor Bakke (gesprochen: turbakke)
1) norwegischer Eigenname 2) Schimpfwort
Tradition
Alles, was man schonmal gemacht hat und deshalb in einer ähnlichen Situation aus spirituellen Gründen wiederholen muß. Fitz Fitzen kaufte z.B. vor Radtouren stets Ritter-Sport-Marzipan und nahm zum Tennistraining immer eine Flasche Sprudelwasser mit.
überlebenssack
Von Matz Matzen geprägter Begriff für Fitz Fitzens Jacke, die aussieht wie ein Hemd und sehr viele Taschen zum Unterbringen wichtiger Dinge besitzt.
Vater vom Herbert
Herbergsvater
Waschmaschine
1) Gerät zum Waschen von Kleidern 2) Mädchen mit sehr großen Brüsten
Waschsalon
1) öffentlicher Salon, in dem man seine Wäsche gegen Bezahlung in fremden Waschmaschinen waschen kann. Fitzen sagt dazu, daß die Zahl der Waschsalons in schlechten Zeiten steige, also ein Indikator für Wohlstand bzw. Rezession sei. 2) Weibliche Person mit abstoßend großen Titten. Einziges bekanntes Exemplar ist Dumm Dussing.
Wayne, John
1) bekannter, verstorbener US-Westernheld 2) im Zusammenhang mit Spießertum stehender Name ("Kennen Sie John Wayne? Wayne interessiert das.")
werkeln
herumbasteln, besonders im Zusammenhang mit Laller
Windarsch
Gewinner einer Wahl der Schülervertretung
Wintergames-Disk
Diskette von Azbil, auf der traditionell dieses Lexikon und oft auch Grafiken vom High-End-Computer Amiga auf MS-Dosen transferiert wurden
Zuse, Blasius
Matz Matzens 486-PC; der Kunstname entstand aus den Namen des französischen Mathematikers Blaise Pascal und des deutschen Computerentwicklers Konrad Zuse


Traditionelle Mitarbeiterliste:

Nach diesem totalen Bla folgt folgt nun nochmal die traditionelle Liste der Mitarbeiter: erste Edition von Laller und Fitzen, erweiterte Versionen von Atzen, Fitzen und Gera, Datamat-Management von Laller, File-Transformation und Amiga-goes-MS-DOS-Handling von Atzen, Innovation ist M.I.A., Doping von Anna Bolika, Korrekturlesen von Reiner Zufall, Stunts von Harald Kiri, Interviews von Bernhard Diener, CopyRaith by Xerox, Produced in the United Laubenheimerian Emirates, special thanx to the government of the Fuji-Islands, wir wurden eingekleidet von o.b.


Warum heißt was so

Care-Paket
Das Care-Paket (genauer: Kehr-Paket) heißt so, da es nie zurückkehrt.
Kanarienvogel
Der Kanarienvogel heißt so, da er nur von Karnariern gegessen wird.
Klapperschlange
Die Klapperschlange heißt so, da sie früher fälschlich für die Larve des Klapperstorches gehalten wurde.
kosmische Strahlung
Die kosmische Strahlung heißt nur wegen eines Druckfehlers so, denn ursprünglich ging es hier um die komische Strahlung. Diese beruht darauf, daß manche Orte einfach unheimlich lustig sind. Kommt man an einem solchen Ort vorbei, muß man unwillkürlich lachen, z.B. am Spar-Markt in der Berliner Siedlung in Mainz.
Serviette
Mit Serviette bezeichnete man früher eine Serviererin, bis die heutige Serviette entwickelt wurde und der Serviererin die Abwischfunktion abnahm.
Speer
Der Speer heißt so, da mit dieser Waffe Menschen der Frühzeit Jagd auf Speck machten, der allerdings nur schwer zu ergattern war (Speck + schwer = Speer).
Wisch-und-Weg
Das Wisch-und-Weg heißt so, da man früher manchmal ein Weck in die Suppe legte, das die Suppe aufsaugte, worauf diese verschwunden war. Daher nannte man das Verschwinden Weg-Sein (Weck-Sein) und das Tuch zum Verschwindenlassen analog "Wisch-und-Weg". Nach anderer Ansicht war das Wort Weck zuerst da, während das Wort weg vom Verschwinden der Suppe (bzw. des Wassers beim Wasserweck oder der Milch beim Milchweck) durch das Weck abgeleitet ist.


Dieser Text wurde für die HTML-Fassung gekürzt und enthält weder den Personenteil noch die traditionellen Vorwörter. Mittlerweile ist auch der Personenteil umgesetzt worden, obwohl ich noch immer keinen automatischen TeX-zu-HTML-Konverter gefunden habe. Den Personenteil gibt es auf Anfrage von mir. Der Vorwortteil wird von mir nicht weitergeführt.


Kontakt: fitzm000@mail.uni-mainz.de krpic@ruf.uni-freiburg.de